 20.11.08
Stern-TV berichtete über unzufriedene Franchise-Nehmer bei Subway und ein Leser dichtete online: DIE SCHLECHTE WELT
"Es kennt die schlechte Welt
Leider so gar kein Ende
In Unschuld reiben sich
Die handbeschuhten Hände
Die Franchisegeb-Verbände
Doch kommt aus solchem Tun
Niemals Moral als Wende
Weshalb das Wörtlein Geld
Die Subway-Zeilen säuerlich beende."
Im Schnitt eröffnet alle paar Tage eine neue Subway-Filiale in Deutschland, bis 2011 sollen es 1500 sein. Die Kunden mögen scheinbar die Alternative zu McDonald's & Co. Doch tatsächlich gehen Ladenbetreiber pleite. Sie beklagen: Die wirtschaftliche Realität hinter dem Franchise-Konzept der Mutterfirma sei brutal.
Laut Kritiker klaffen bei Subway vor und hinter dem Tresen zwei Welten auseinander. Auf der einen Seite ist der Ruf bei den Kunden famos: Ein Kölner Marktforschungsinstitut ermittelte, dass Subway ein besseres Image hat als die Konkurrenten McDonald’s und Burger King. Auf der anderen Seite kämpfen viele Ladenbetreiber gegen den wirtschaftlichen Ruin. Eine Befragung im Auftrag des Deutschen Franchise-Verbands im Herbst 2006 ergab: 34 Prozent der damals 295 Franchise-Nehmer waren unzufrieden mit ihrem geschäftlichen Erfolg, nur 42 Prozent zufrieden - eine alarmierende Quote.
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