04.02.05 - Bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz legte die KfW Bankengruppe Zahlen zum Geschäftsjahr 2004 vor. Die Bilanzsumme stieg um 5 % auf 329 Mrd. Euro. Das Gesamtfördervolumen erreichte mit 62,9 Mrd. EURO nicht das Rekord-Niveau des Vorjahrs (72,2 Mrd. EURO). Die verschiedenen Marken der Bankengruppe entwickelten sich dabei unterschiedlich: Das Fördervolumen der KfW Mittelstandsbank lag mit 14 Mrd. Euro leicht über dem Ergebnis des Jahres 2003 (13,8 Mrd. Euro). "Das ist ein Erfolg", kommentiere KfW-Vorstandssprecher Reich. "Unser Fördervolumen hat sich gegen den Trend einer allgemeinen Investitionszurückhaltung positiv entwickelt." Der "Unternehmerkredit", das KfW-Basisangebot der Fremdkapital-Finanzierung, erzielte ein Zusage-Plus von 22 % gegenüber dem Vorjahr auf 5,7 Mrd. Euro. Für 2005 erwartet die KfW eine weiterhin gute Entwicklung. Insbesondere von der Einführung risikogerechter Zinsen in den Fremdkapitalprogrammen zum 1. April 2005 erwartet sich die KfW eine größere Bereitschaft von Banken und Sparkassen, Förderdarlehen an mittelständische Unternehmen zu vergeben. In diesem Jahr wird die KfW gemeinsam mit der Kreditwirtschaft am Thema Standardisierung der Kreditprodukte und Reduktion der Kreditstückkosten arbeiten. Deutlich unter dem Vorjahresergebnis (44,9 Mrd. Euro) blieb in 2004 mit 34,5 Mrd. Euro das Fördervolumen der KfW Förderbank. Im langjährigen Vergleich betrachtet ist der Rückgang als eine "Normalisierung" anzusehen: Im Jahr 2003 hatte das Volumen der Förderbank durch mehrere Sonderfaktoren gegenüber dem Jahr 2002 (31,6 Mrd. Euro) ein Plus von 35 % auf 44,9 Mrd. Euro erzielt. Gründe für den Rückgang im Jahr 2004 gegenüber 2003 waren ein niedrigeres Verbriefungsvolumen, das Auslaufen von Programmen (z. B. 100.000 Dächer-Programm, das nur bis Ende 2003 angeboten wurde) sowie eine geringere Nachfrage im Wohneigentums- und Umweltprogramm.
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