26.11.10
Der Brand- und Wasserschadensanierer Rainbow International zählt zum kleinen Kreis der managementfähigen Franchise-Systeme. „Somit besteht die Kernaufgabe der mittlerweile 30 Franchise-Partner darin, am und nicht im Unternehmen zu arbeiten“, erläutert Tobias Baumann, Geschäftsführer von Rainbow International in Deutschland. Folgerichtig stand das diesjährige Partnertreffen, das vom 12. bis 13. November in Ilshofen stattfand, unter dem Motto: „Organisation, Wandel, Effizienz“. Durch den stetigen Wandel und einer exzellenten Organisation zu mehr Effizienz zu gelangen – genau dies sei die große Herausforderung für das innovative Franchise-System, wie Tobias Baumann betonte. Eine Vielzahl von Gästen aus dem Mutterhaus in den USA, der Dependance in Großbritannien sowie die Teilnahme von Manfred Maus, Gründer des Franchise-Systems OBI, setzten der Tagung die Glanzlichter auf. Der Ehrenpräsident des Deutschen Franchise Verbandes (DFV) und vielfach ausgezeichnete Unternehmer Manfred Maus brachte in seinem Vortrag den Unterschied zwischen einer guten und einer exzellenten Organisation auf den Punkt: „Es kommt darauf an, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Dazu muss ein partnerschaftliches Franchise-System auf drei Säulen stehen: Freiheit, Gerechtigkeit und Fairness.“ An Maus Ausführungen zum Thema der gelebten Werte knüpfte Dina Dwyer-Owens, Tochter des Gründers von Rainbow International und ehemalige „Chairwoman“ der International Franchise Association (IFA), an. Mit den Themen Respekt, Integrität, Kunde im Fokus sowie Freude am Wandel hatte Dywer-Owens bereits im Jahr 2005 den Starschuss zu einer Wertediskussion in der von ihr geführten Dwyer Group gegeben, die mit Rainbow International insgesamt acht verschiedene Franchise-Systeme zählt. Zu den internationalen Gästen gehörte auch Simon Ford, Operations-Manager der Partnerdependance in Großbritannien, die mit ihrer Konzentration auf den krisenfesten Markt für Brand- und Wasserschadensanierung das Vorbild für das deutsche Geschäftsmodell lieferte.
Franchise-Partner des Jahres
Krönender Abschluss des Partnertreffens war ein Gala-Dinner, zu dem neben den Franchise-Partnern und ihren Lebensgefährten auch alle Mitarbeiter der Systemzentrale geladen waren. Feierlicher Höhepunkt des Abends war dabei die Vergabe des Partner-Awards „Franchise-Partner des Jahres“. Geehrt wurde Gerhard Thomas aus Landshut, dessen Dessen Wechsel aus der Finanzbranche sich in einer steilen Wachstumskurve ausdrückte. So erwirtschaftete er mit seinem Unternehmen bereits im ersten vollen Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 514.000 Euro. Im Jahr darauf kletterte der Umsatz auf 870 000 Euro. Bis Ende 2010 werden es 1,3 Mio. Euro sein. Mit dem rasanten Wachstum stand auch die kontinuierliche Erweiterung des Mitarbeiterstammes an. So stellte er in diesem Jahr zusätzlich zu seinen 15 Mitarbeitern noch zwei weitere Service-Techniker und einen Projektleiter ein.
|