08.02.07 - Bis zum Jahr 2009 soll die Zahl der zur Choice Hotels Franchise GmbH von jetzt 73 auf 100 Häuser ansteigen, kündigte Geschäftsführerin Margit Koller an. Sie betreut die Franchisees in Deutschland und dem mitteleuropäischen Raum.
Sie sind seit etwa 100 Tagen Geschäftsführerin der Franchise GmbH Deutschland und Zentraleuropa von Choice Hotels. Zeit Bilanz zu ziehen und Franchise zu bewerten. Was bringt dieses System den Vertragspartnern?
Koller: Wir eröffnen Franchisenehmern große Marktchancen und Wettbewerbsvorteile. Insbesondere die Privathotellerie hat es nicht einfach. Für sie ist es wichtig, eine Marke zu haben und dadurch bekannter zu werden. Hauptvorteil von Franchise ist die Anbindung an ein weltweites Vertriebs- und Reservierungssystem. Dabei greifen wir nicht in das Management ein.
Was zahlt der Franchisenehmer?
Koller: Zunächst eine Einstiegsgebühr von 200 Euro pro Zimmer. Und dann 3 bis 5 Prozent vom Logis-Umsatz.
Choice will expandieren und strukturierte um. Eine Maßnahme war die Gründung der Franchise GmbH. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?
Koller: Wir haben derzeit 73 Hotels der Marken Comfort, Quality und Clarion auf dem Markt, davon 52 Hotels in Deutschland, zwölf in Italien, vier in der Schweiz, vier in Tschechien und eins in Salzburg in Österreich.
Bis zum Jahr 2009 wollen wir die Schallmauer von 100 Hotels erreichen.
Wie sehen Ihre Pläne für Deutschland aus?
Koller: Interessant sind für uns Köln/Düsseldorf, überhaupt das Rhein-Main-Gebiet, die Stadtmitte Stuttgarts, Hamburg, Dresden und Berlin.
Welche Länder stehen bei Ihnen noch im Fokus?
Koller: Ein großer Markt besteht noch in Italien. Hier gibt es noch großes Potenzial, was die Markenhotellerie betrifft. Einen weiteren Schwerpunkt sehen wir auch in Österreich, doch ist es nach wie vor ein schwieriges Pflaster, da es auf dem Stand von Deutschland vor fünf bis sieben Jahren ist. Ein Haus in Wien wäre gut, um von da aus den südost-europäischen Markt wie Ungarn zu erschließen.
Welche Zielgruppen sprechen Sie besonders an?
Koller: Unser Fokus in den nächsten zwei Jahren liegt auf der Zielgruppe der Geschäftsreisenden. Vor allem interessieren uns hier die klein- und mittelständischen Unternehmen. Aber auch die Zielgruppe der Gruppenreisenden ist von hohem Interesse.
Wann kommen Sie mit der Budget-Marke Sleep Inn auf das europäische Festland?
Koller: Sie wird in nächster Zeit nicht eingeführt. Wir konzentrieren uns auf drei Marken: in Deutschland vor allem Comfort und Quality, aber auch Clarion. In Italien sehen wir Entwicklungspotenzial für unsere Marke Clarion – die die traditionelle, hochwertige Privathotellerie anspricht. ahgz.de
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