 14.03.07 - Es war einmal ein Franchise-System. Und wenn sie nicht gestorben wären, dann lebten sie noch heute. Eine ziemlich bunte Erfolgsgeschichte wird zum Drama. Jung, dynamisch, aufgeschlossen war der erste Eindruck .Unter viel Jubel und Gelächter stürmte die Condomi AG einst das Börsenparkett. Die Neulinge brachten Stier-Kondome mit, die Aktie wurde bejubelt. Inzwischen ist das Unternehmen pleite - und der Chef nicht mehr erreichbar. Eigentlich ist die Geschichte der Condomi AG viel zu schön, um jetzt so jämmerlich auszugehen: 1988 von Oliver Gothe und zwei Mitstudenten gegründet entstand mit dem condomi-Ladengeschäft in Köln das erste Spezialgeschäft für Kondome in Deutschland. Durch Franchising expandierte condomi schnell erst innerhalb Deutschlands, dann auch ins Ausland (Spanien, Österreich, Griechenland.
Die condomi AG gerät 2003 in ernsthafte, finanzielle Schwierigkeiten. Sie hat zu diesem Zeitpunkt 450 Beschäftigte und Tochtergesellschaften in Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien. Insgesamt ist condomi in über 50 Ländern vertreten. dann platzt eine Übernahme durch den Beate Uhse-Konzern.[3] condomi wird zum Sanierungsfall, und in Finanzkreisen wird über eine bevorstehende Insolvenz spekuliert.[ 2005 gehen die Markenrechte der condomi AG für 2,37 Millionen Euro an ihre polnische Tochterfirma Unimil.Jetzt ist der Kurs bei 56 Cent eingefroren. Und das Finanzamt Köln Nord hat beim Amtsgericht Köln Insolvenzantrag über das Vermögen der AG gestellt, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts dem 'Handelsblatt' bestätigte.(quellen: 3sat, spiegel, wikipedia)
Weitere Infos
|