30.03.07 - Als erste Firma ihrer Art in Deutschland betreibt die 2006 gegründete Alena Lasaya Au Pair Franchise Ltd. in der Nähe von Ulm ein Franchisesystem für Au-pair-Agenturen. Weil Gründerin Alena Lasaya mit ihrem Konzept auch über deutsche Grenzen hinaus tätig werden will, hat sie sich bewusst für die englische Gesellschaftsform entschieden: „Wir hatten eine europaweite Expansion von Anfang an ins Auge gefasst – da kam uns eine international anerkannte Gesellschaftsform sehr gelegen“, erklärt die 31-Jährige, deren erster Firmensitz sich nun in Birmingham (England) befindet, die ihre Steuern aber weiterhin in Deutschland zahlt. Obwohl bereits 1,50 Euro Mindestkapitaleinlage zur Gründung einer Limited ausgereicht hätte, startete Lasaya mit einem Stammkapital von rund 24.400 Euro, das sie mit einer bereits 2005 gegründeten Au-pair-Agentur erwirtschaftet hatte.
Aus dieser ging schließlich die Idee des Franchisesystems hervor. Dabei fungiert die Limited als Franchisegeber und räumt interessierten Personen das Recht ein, unter dem Namen Alena Lasaya Au-pair-Service eine Au-pair-Agentur zu betreiben. „Unsere potenziellen Franchisenehmer können auf Ansprechpartner in Polen, Weißrussland, der Ukraine und Tschechien und bisher mehr als über 600 bundesweite Anfragen von Gastfamilien zurückgreifen“, so Lasaya, die vor allem bei Geschäftsreisen immer wieder auf die Gesellschaftsform der Limited gestoßen ist. Bei Recherchen im Internet klickte sie sich dann auf die Seite www.go-limited.de, der Internetpräsenz der Firma Go Ahead, die sich mit mittlerweile fast 30.000 Limited-Gründungen als Marktführer in Deutschland etabliert hat. Allein von Unternehmern Bayern wurden nach Angaben des in Bonn ansässigen Gründungsunternehmens seit 2003 rund 4.500 Ltd. bestellt. Nachdem sie das Online-Formular ausgefüllt hatte, vergingen nur wenige Tage bis zur Gründung, erinnert sich die Gründerin. Der Eintrag ins deutsche Handelsregister erfolgte bereits anderthalb Monate später. Zeit, die Lasaya zum Ausbau ihrer Internetseite und der Eröffnung einer Repräsentanzagentur in Berlin nutzte.
Lediglich die Gemeindeverwaltung am deutschen Niederlassungsstandort war mit der internationalen Rechtsform überfordert und verweigerte zunächst die Gewerbeanmeldung. „Durch Aufklärung der Rechtslage und die interne Recherche des zuständigen Verwaltungsmitarbeiters ist die Anmeldung dann doch kein Problem gewesen“, erklärt Lasaya und fügt mit einem Lächeln an: „Für das zuständige Finanzamt und die Bundesagentur für Arbeit (Betriebsnummer) war die Limited eine gewohnte Rechtsform.“ Derzeit sucht die motivierte Unternehmerin, die ihre Vertriebsmannschaft im dritten Quartal 2007 weiter ausbauen will, Partner, um in den nächsten Jahren einen bundesweiten Marktanteil von zehn Prozent zu erreichen – ungefähr 3.000 erfolgreiche Vermittlungen pro Jahr. www.aupairfranchise.com
Alena Lasaya Au Pair Franchise Ltd.
Alena Lasaya
„Die Idee zur Gründung einer Limited kam mir während einer Geschäftsreise. Im Ausland trifft man viel häufiger auf diese Gesellschaftsform als hier in Deutschland – das hat mich stutzig gemacht. Also erkundigte ich mich im Internet und landete nach kurzer Recherche auf der Internetseite von Go Ahead. Dass ich auf den Marktführer für Limited-Gründungen in Deutschland gestoßen war, wusste ich damals noch gar nicht.
Seit 2006 betreibe ich nun die Alena Lasaya Au Pair Franchise Ltd., die als Franchisegeber fungieren soll und mit einer Repräsentanzagentur in Berlin vertreten ist. Ziel ist es, ein deutschlandweites Netz von Partneragenturen zu etablieren, um in den nächsten Jahren einen bundesweiten Marktanteil von zehn Prozent zu erreichen – ungefähr 3.000 erfolgreiche Vermittlungen pro Jahr. Dabei können unsere potenziellen Partner bisher auf Ansprechpartner in Polen, Weißrussland, der Ukraine und Tschechien zurückgreifen, um Au-pairs für Gastfamilien in Deutschland zu finden.
Gerade weil wir mit Kooperationspartnern in ganz Europa in Verbindung stehen, habe ich mich für eine Limited entschieden. Speziell in Osteuropa ist die englische Rechtsform wesentlich bekannter als die deutsche GmbH oder GbR. Dadurch können wir viel flexibler agieren und unkomplizierter arbeiten. Genau das, was ich von der Zusammenarbeit mit Go Ahead gewöhnt bin.“
Alena Lasaya Au Pair Franchise Ltd., Alena Lasaya, Tel. (030) 46 99 90 1 – 60, www.aupairfranchise.com
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