24.09.2007
Der Modekonzern wiederholte seine Prognose, auch im kommenden Geschäftsjahr per Ende Oktober zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag erzielen zu wollen. In fünf Jahren soll sich der Umsatz verdoppeln und die EBIT-Marge auf 15% von 9,9% in den ersten neun Monaten 2006/07 steigen.
Gerry Weber setzt dabei weiterhin auf die Ausweitung der eigenen Einzelhandelsaktivitäten. So soll die Zahl der "Houses of Gerry Weber" auf 300 bis 400 erhöht werden, während es derzeit 56 in Eigenregie betriebene Einzelhandelsgeschäfte sind.
Im laufenden Geschäftsjahr seien 130 zusätzliche Shop-in-Shops eingerichtet worden. Bis Ende Oktober 2007 sollen weitere 260 folgen. Mittelfristig hat sich Gerry Weber das Ziel gesetzt, etwa 40% ihrer Produkte in eigenen oder von Franchise-Partnern betriebenen Geschäften zu vertreiben.
Im Retail-Bereich erzielte Gerry Weber in den ersten neun Monaten 2006/07 ein Umsatzplus von 35,8%. Dabei half die Neueröffnung von Geschäften. Die Umsätze der bereits im Vorjahr vorhandenen Houses of Gerry Weber stiegen in den ersten neun Monaten 2006/2007 um 8,0%.
Zum Auftragseingänge teilte Gerry Weber mit, für die ersten beiden Kollektionen zur Frühjahr/Sommer-Saison 2008 seien diese um 14,8% gestiegen. Mit einem Plus von 17,4% auf 144,0 Mio EUR wies die Kernmarke Gerry Weber die höchste Order-Zuwachsrate in der Unternehmensgeschichte auf. Das jüngere Label Taifun verbesserte den Auftragseingang um 12,5% auf 50,4 Mio EUR, während die Samoon-Collection um 3% auf 14,5 Mio EUR zulegte.
In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz der Kernmarke Gerry Weber um 14,9% auf 217,6 Mio EUR. Die Taifun-Erlöse blieben mit 59,9 Mio EUR hinter dem Vorjahreswert zurück, da sich die Auslieferung der Auftragseingänge verstärkt in das vierte Quartal verschoben habe.
|