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Finanzen: Förderung


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Das liebe Geld


Nur wer gut vorbereitet mit den Banken in den Ring steigt, hat heute noch Chancen an fremdes Geld zur Unternehmensfinanzierung zu kommen. franchising-network.de zeigt an einem Beispiel, wie Gründer Uwe Haferbeck mit der richtigen Beratung zum Erfolg kam.


"Kreditklemme" Ist das neueste Unwort im Zusammenhang mit der so wichtigen Finanzierung von Existenzgründern und Jungunternehmen. Banken wollen ihr Risiko minimieren - Förderinstitute lehnen Haftungsübernahmen ab. So muss sich jeder Gründer diese Frage stellen und rechtzeitig planen, dass sich an diesem Punkt immer häufiger die Geister scheiden.


Der "Kampf" mit den Kreditinstituten, ist der erste Kampf, den der Existenzgründer gewinnen muss. Denn, so die gute Nachricht, es gibt sie noch - die Finanzierung für einen Existenzgründer. Die Anforderungen an die Professionalität des zukünftigen Unternehmers und an sein vorgelegtes Gründungskonzept sind jedoch gewaltig gestiegen ".


Pflichtprogramm Vorbereitung


Am Beispiel von Uwe Haferbeck, der vor wenigen Monaten den Schritt in die Selbständigkeit wagte, kann das gut nachvollzogen werden. "Es war schwieriger, als ich angenommen hatte", so Uwe Haferbeck. "Wenn ich heute, nach nur zwei Monaten zurückblicke, muss ich eingestehen, dass meine intensive Vorbereitung auf meine Selbständigkeit und die professionelle Unterstützung, die ich durch eine Unternehmensberatung erhalten habe, einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Start meiner Existenzgründung einnehmen."


Haferbeck eröffnete vor wenigen Monaten sein Unternehmen, ein mobiles Schnell-Lackiersystem unter dem Namen "Der Lackdoktor" in Gudersberg. Ähnlich wie ein Franchise-System, bietet der Vertriebsgeber ein ausgefeiltes Unternehmenskonzept, schult die Partner in der Anwendung und vermittelt das notwendige Know-how zur Vermarktung der Dienstleistung.


"Nachdem ich mich für das System "Der Lackdoktor" entschieden habe, ging alles ziemlich schnell", konstatierte Haferbeck. "Ich hatte sofort professionelle Unterstützung durch eine Beratungsgesellschaft, die eng mit dem Verkäufer des Systems zusammen arbeitet." Gemeinsam erarbeiteten sie ein Unternehmenskonzept und untersuchten alle möglichen Varianten der Unternehmensentwicklung.


Studieren geht über probieren


Der erste und wichtigste Schritt war jedoch die Auswahl des richtigen Partners. Allein für diese Geschäftsidee gibt es am Markt sechs verschiedene Anbieter. Hieraus den richtigen Partner auszuwählen, war eine erste Herausforderung. Haferbeck nahm alle Systeme unter die Lupe, vereinbarte mit den Anbietern Präsentationstermine und arbeitete die Unterschiede heraus. Der Newcomer entschied sich für das System "Der Lackdoktor", weil es neben dem einzigartigen Namen auch das beste Gesamtkonzept darstellen konnte und die verwendeten Materialien sehr innovativ und einfach zu verarbeiten sind. "Nach meinen ersten Erfahrungen war dies genau die richtige Entscheidung für mich", freut sich Haferbeck heute.


Nach der Auswahl des Systems musste ein Businessplan entwickelt werden. "Die Aufgabe des Businessplans ist neben der Darstellung der Geschäftsidee gegenüber möglichen Fremdkapitalgebern als Erstes alle möglichen Unternehmensentwicklungen vorauszuplanen und somit jederzeit die Möglichkeit zu haben, auf die wirkliche Entwicklung zu reagieren", weiß Thomas Schrader von der Beratung Succeed GmbH in Dieburg. Neben einer positiven (Best-case) und einer sehr konservativen (Worst-case) wurde die wahrscheinlichste (Management-case) Entwicklung dargestellt. Dadurch hat der Gründer bereits vor der Geschäftseröffnung die weitere Entwicklung seines Unternehmens diskutiert und sich auf die Zukunft vorbereitet.


Erfolgsfaktor Kundengewinnung


Der wichtigste Erfolgsfaktor des neuen Unternehmens ist die Kundengewinnung für die zu erbringende Dienstleistung. Daher wird auch beim Aufbau des Businessplans diesem Unternehmensbereich besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Neben der Untersuchung der möglichen Kunden wird eine detaillierte Analyse der Wettbewerber in der Region durchgeführt. Für den Gründer ist die Erarbeitung der Alleinstellung am Markt besonders wichtig, verbunden mit der Frage, weshalb der potentielle Kunde seine Dienstleistung in Anspruch nehmen soll. Abgerundet wird das Unternehmenskonzept von der betriebswirtschaftlichen Planung mit den oben genannten Simulationsrechnungen.


"Der Businessplan dient für mich auch noch dazu, die weitere Entwicklung meines Unternehmens mit den ursprünglichen Planungen zu vergleichen. Neben dem vorhandenen Zeit- und Maßnahmenplan habe ich somit die Möglichkeit auch die betriebswirtschaftliche Entwicklung ständig zu überprüfen und die notwendigen Maßnahmen immer aktuell abzuleiten." Um dies alles professionell umzusetzen, griff Haferbeck auf Berater zurück. Zusätzlich wurde die Beratung auch noch über das RKW Hessen gefördert, dadurch konnte er die Kosten wesentlich reduzieren. Das Land Hessen gibt einen Zuschuss zur Beratung von 80% und macht damit die Beratung für jeden erschwinglich.


Geld vom Staat


Nach der Fertigstellung der Planung folgte der nächste Schritt, die Präsentation des Businessplans bei den finanzierenden Banken. Die Finanzierung ist heute viel schwieriger geworden und deshalb ist es noch wichtiger sich intensiv auf diesen Schritt vorzubereiten. "Mit Hilfe der Berater der Succeed konnte ich die Finanzierung relativ schnell sicherstellen", sagte Uwe Haferbeck, der die Finanzierung mit Unterstützung der Hausbank und des Förderprogramms "KfW-Startgeld" umsetzen konnte.


Nach der gesicherten Finanzierung konnten die einzelnen Maßnahmen des Businessplans umgesetzt werden. Hierzu gehören neben der formellen Gründung des neuen Unternehmens, die Planung der ersten Marketingmaßnahmen und die Ansprache der ersten Kunden.


"Rückblickend nach nur zwei Monaten kann ich sagen, dass ich durch die professionelle Ansprache meiner Kunden bereits innerhalb kürzester Zeit achtzehn wichtige Kunden gewinnen konnte." Hierbei handelt es sich um Autohäuser, die als Multiplikatoren seine Dienstleistung häufig in Anspruch nehmen. Die Planung konnte Haferbeck dadurch wesentlich übertreffen. Trotz der guten Entwicklung kann Haferbeck sich aber nicht ausruhen und prüft weiterhin monatlich, wo sich das Unternehmen zur Zeit befindet. Eine regelmäßiger Kontakt zu seiner Hausbank und ein regelmäßiges Controlling sichern ihm den Erfolg der Zukunft.


10 Schritte zur erfolgreichen Gründung:


1. Realistische Prüfung der Geschäftsidee

2. Überprüfung der eigenen Fähigkeiten

3. Prüfung der familiären Unterstützung

4. Auswahl eines Berater

5. Prüfung der Marktfähigkeit der Geschäftsidee

6. Untersuchung der Wettbewerbssituation

7. Auswahl einer geeigneten Hausbank

8. Sicherstellung der Gesamtfinanzierung

9. Aufbau eines Controllinginstrumentariums

10. Regelmäßige Prüfung der Unternehmensentwicklung

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